Bisshebung

Eine Bisshebung dient im Allgemeinen der gezielten Vergrößerung des Abstandes zwischen Ober- und Unterkiefer und folglich der Korrektur von zu tiefen Bisslagen. Bezogen auf die Anatomie verändert sich die Bisslage eines jeden Menschen im Laufe des Lebens dreimal: (1) Im Alter von 14-18 Monaten, beim Durchbruch der ersten Milchzähne; (2) Mit ca. 6 Jahren, beim Durchbruch der ersten Molaren; und (3) in einem Alter von ca. 10-12 Jahren, zum Prämolarenwechsel und Einstellung der zweiten Molaren.

Bisshebung

Eine (passive) Bisshebung kann sowohl therapeutisch, d.h. durch spezifische kieferorthopädische (KFO) Maßnahmen erfolgen, als auch prothetisch. Bei einer minimalinvasiven prothetischen Behandlung wird bei unserer Zahnarztpraxis in Lüneburg zum einen mit speziellen Aufbissschienen gearbeitet oder es kommt zum Einsatz von entsprechend gestaltetem Zahnersatz (z.B. Veneers, Inlays oder Onlays).

Konventionelle Behandlungsmethoden zur Bisshebung sind:

  • Schienentherapie (zur Habituierung der neuen Bisshöhe)
  • Dauerhafte Schienenbehandlung (Restaurationsschutz)
  • Definitive Versorgung
  • Versorgung mit einem Provisorium (mit sog. Wax-up/ Mock-up Modellen)

Jedoch ist die Umstellung von einer provisorischen zu einer definitiven Versorgung sehr aufwendig, da ggf. neue Zwischenprovisorien hergestellt werden müssen oder ein bestimmter Bedarf an spezifischen Nachpräparationen und/ oder Entfernungen bestehen könnte.