Planung und Diagnostik

Der erste Schritt der Diagnostik umfasst die Anamnese. Ihre Lüneburger Zahnärzte befragen Sie hinsichtlich vorliegender und eventuell familiär gehäufter Erkrankungen und Ihrer medizinischen VorgeschichteAußerdem besprechen wir, was sie sich wünschen und was Sie von uns erwarten.

Anschließend gehen wir über zur klinischen Diagnostik Ihrer Mundhöhle. Kariöse Defekte, Zahnfleischentzündungen und Sitz, Zustand und Funktion eventuell vorhandener Prothesen werden beurteilt. Außerdem erstellen wir Röntgenbilder, um das Knochenangebot und die Knochenqualität Ihrer Kiefer, speziell im Bereich des geplanten Implantatbetts einschätzen zu können. Dazu vermessen wir die Knochenbreite und -höhe. Anhand dieser Informationen kann Ihr behandelnder Zahnarzt die Größe des Implantats und dessen ideale Form hinsichtlich Länge, Durchmesser, Oberfläche und Gewinde bestimmen.

Um mehr Planungssicherheit zu bekommen, erstellen wir häufig zusätzliche dreidimensionale Röntgenbilder. Um weder Nerven noch angrenzende Zahnwurzeln zu verletzen, beziehen wir diese Darstellung in unsere Planung mit ein. DVT- Aufnahmen liefern bei Bedarf zusätzliche Informationen zum Knochenangebot und dessen Dichte. Durch die zusätzliche Dimension ist es möglich, genaue räumliche Darstellungen zu erhalten. Mit Hilfe einer speziellen Software können wir vor der eigentlichen Behandlung die geplante Implantation virtuell am PC durchführen und darauf aufbauend eine sehr exakte Führungsschablone erstellen lassen.

Um auch in besonders komplexen Fällen minimalinvasiv operieren zu können, nutzen wir diese Möglichkeit der modernen Computertechnik. Mit Hilfe der individuell für den Patienten und sein Implantat hergestellten Bohrschablone sind wir in der Lage, in exakt der idealen Position (Tiefe und Neigung) zu implantieren – die schon im Vorfeld anhand der erhobenen Daten im der digitalen Simulation bestimmt wurde. Das Risiko, umliegende Strukturen zu beschädigen, wird auf diese Weise auf ein absolutes Minimum reduziert.