Komplikationen

Nachfolgend möchte unser Team der Zahnarztpraxis Lüneburg Sie auf mögliche Risiken und Komplikationen hinweisen, die im Zusammenhang mit einem implantologischen Eingriff berücksichtigt werden sollten.

Auch wenn Sie selten sind – die möglichen Risiken und Komplikationen einer Zahnimplantation gehören in das umfassende zahnärztliche Aufklärungsgespräch in unserer Lüneburger Fachpraxis vor der Operation.

Komplikationen werden eingeteilt in solche, die während der Operation auftreten können (intraoperativ) und solche, die nach dem Eingriff in der Einheilphase oder auch später (postoperativ) auftreten können.

Zu den intraoperativen Risiken gehört eine mögliche Verletzung des Nervs, der im Unterkiefer verläuft. Eine solche Nervverletzung bewirkt Empfindungsstörungen und Taubheitsgefühle im Bereich des Kinns und der Lippen. Dieses Risiko lässt sich durch unsere sorgfältige Planung und die detaillierte Diagnostik allerdings auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Besonders bei Einzelzahnimplantaten mit geringem Abstand zu den Nachbarzähnen ist es potenziell möglich, die Zahnwurzeln der benachbarten Zähne zu verletzen. Aber auch dieses Risiko wird bei entsprechender Planung und Vorbereitung verschwindend gering.

Stärkere Blutungen werden durch die Einnahme bestimmter Medikamente begünstigt. Dazu gehört auch ASS, das in Aspirin enthalten ist. Halten Sie sich deshalb unbedingt an unsere Verhaltenshinweise vor der Implantation und teilen Sie uns eine eventuelle Medikamenteneinnahme mit.

Zu den frühen postoperativen Komplikationen in der Einheilphase zählen Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Schwellungen und Blutungen. Leichte Schwellungen lassen sich meist nicht vermeiden, können aber durch regelmäßige Kühlung (von außen) eingedämmt werden. Infektionen und sonstige Störungen im Verlauf der Wundheilung sind meistens vermeidbar, wenn Sie sich an die Empfehlungen Ihrer Zahnärzte bezüglich der Wundpflege und Mundhygiene halten.

Auch späte postoperative Komplikationen in der Funktionsphase werden vor allem durch mangelnde Hygiene und starkes Rauchen verursacht. So werden Entzündungen begünstigt, die im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantats führen. Auslöser ist fast immer ein Biofilm auf den Zähnen, der auch zur Parodontitis  führt und auch verantwortlich ist für die Periimplantitis, einer Entzündung des Gewebes um das Implantat.

Schäden an der prothetischen Versorgung des Implantats lassen sich in der Regel beheben, ohne das Implantat zu beeinträchtigen.

Zusammenfassend sorgen drei Faktoren für eine sichere und erfolgreiche Implantation: Eine detaillierte Planung und Diagnose, erfahrene Implantologen und eine ideale Mundhygiene. Für die ersten beiden Faktoren verbürgen wir uns – Ihre Zahnärzte in Lüneburg. Der dritte Faktor, die ideale Mundhygiene, liegt in Ihren Händen. Doch auch dabei lassen wir Sie nicht allein. Bei Fragen sprechen Sie unser Team der Praxis für innovative Zahnheilkunde/Implantat Centrum Lüneburg bitte einfach an.