Zahnimplantate

Es gibt viele verschiedene Implantathersteller, die verschiedene Implantattypen anbieten. Allen gemeinsam ist, dass das Implantat selbst -ebenso wie andere Prothesen, Schrauben und Platten in der Medizin auch- entweder aus Titan (bzw. einer Titanlegierung) oder aus hochfester Keramik besteht.

Titan und Keramik sind biokompatibel und lösen keine allergischen Reaktionen aus. Durch ihre Oberflächeneigenschaften heilen sie schnell und zuverlässig in den Knochen ein.

Es gibt ein- und zweiphasige Zahnimplantate. Die einphasigen Implantate werden in den Kieferknochen eingesetzt und ragen während der Einheilzeit aus dem Zahnfleisch heraus. Nach der Implantation eines zweiphasigen Implantats wird das Zahnfleisch über dem Implantatkörper wieder verschlossen. Zur Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz muss es dann unter örtlicher Betäubung vom Zahnarzt wieder eröffnet werden.

ZahnimplantateLüneburg Zahnärzte

Verschiedene Implantattypen [s]

Sobald die Implantate vollständig eingeheilt und in den Kieferknochen biologisch eingewachsen sind (Osseointegration), versorgen wir Sie mit dem endgültigen Zahnersatz. Dieser wird als sogenannte Suprakonstruktion auf dem Implantat befestigt. In bestimmten Situationen können wir bei ausreichender mechanischer Stabilität die Implantate auch sofort, also am Tag der Implantation, mit festem Zahnersatz versorgen.

Je nach Implantattyp wird geklebt, zementiert oder geschraubt.

Für welchen Patienten welcher Implantattyp in Frage kommt, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. In unserer Zahnarztpraxis in Lüneburg werden Sie dazu von Spezialisten auf dem Gebiet der Implantologie beraten. Beide Zahnärzte in unserem Team sind für den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie zertifiziert. Wir unterstützen Sie umfassend bei der Auswahl des für Sie geeigneten Implantats.

Abhängig davon, wie lange der Zahnverlust zurück liegt, spricht man von einer Sofort- bzw. einer Spätimplantation. Eine Sofortimplantation sieht die Versorgung mit einem Implantat am gleichen Tag oder wenige Tage nach einer Zahnextraktion vor. Das ist aber nur in wenigen Fällen sinnvoll und möglich – liegen zum Beispiel Entzündungen vor, müssen diese erst ausheilen. Eine Implantation zwei bis zwölf Wochen nach einem Zahnverlust nennt man „verzögerte Sofortimplantation“, liegt der Zahnverlust mehr als drei Monate zurück, spricht man von einer „Spätimplantation“. Jede dieser Methoden hat bestimmte Vor- und Nachteile und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft.